Die Räuber – Inhaltsangabe 4. Akt – Zusammenfassung



Nun folgt hier die Inhaltsangabe vom 4. Akt des Dramas Die Räuber von Friedrich Schiller.

4. Akt, 1. Szene

Vor dem Moorischen Schloss besprechen Karl und Kosinsky, dass sich Karl als Graf von Brand bei seinem Besuch auf dem Schloss ausgeben soll. Moor erinnert sich nach dem Anblick des Schlosses an seine glückliche Knabenzeit, die er hier verbracht hat und erkennt die verweifelte Situation in der er sich jetzt befindet.

4. Akt, 2. Szene

Amalia führt Moor, der sich als Graf  von Brand ausgibt, durch die Ahnengalerie. Vor seinem eigenen Bild angekommen, weint Amalia und Moor weis, dass sie ihn immer noch liebt. Sein Bruder Franz von Moor läßt sich auf seinem Zimmer von dem alten Diener Daniel einen Becher Wein reichen. Er fürchtet sich jedoch, der Wein könnte vergiftet sein und Daniel solle ihn im Auftrag des Grafen von Brand umbringen. Da Franz bereits vermutet, der Graf wäre sein Bruder Karl, beauftragt er den Diener Daniel diesen zu beseitigen.

4. Akt, 3. Szene

Der Diener Daniel bittet den Grafen von Brand ihm seine rechte Hand zu reichen, da er sie küssen möchte. Hierbei erkennt er eine Narbe und weis jetzt, dass der Graf Karl von Moor ist. Er berichtet ihm, der alte Graf und Amalia hätten gedacht, er wäre tot. Karl erkennt, dass sein Bruder Franz seine Briefe unterschlagen hat und an seiner schlimmen Situation Schuld hat. Er beauftrag Kosinsky die Pferde zu satteln, da er noch vor Sonnenuntergang über der Grenze sein will.

4. Akt, 4.Szene

Amalia ist im Schlossgarten und Karl öffnet die Gartentüre. Amalia befürchtet, der Graf könnte ihre Liebe gewinnen. Sie aber will ihrem Karl ewig treu sein. Amalia singt ein Lied zu der Laute. Da nimmt ihr der Graf die Laute weg und singt auch ein kurzes Lied, wirft dann die Laute auf den Boden und flieht.

4. Akt, 5. Szene

Die Räuber lagern im Wald an einem verfallenen Schloss. Dabei versucht der Räuber Spiegelberg die anderen Räuber gegen den Hauptmann aufzuhetzen. Nachdem er sogar vorschlägt, den Hauptmann zu beseitigen, gerät er mit Schweizer in Streit und dieser ersticht ihn. Der Hauptmann Moor und Kosinsky treffen im Räuberlager ein. Schweizer rechtfertigt sich, weil er Spiegelberg getötet hat und bittet den Hauptmann er solle als Richter über seine Tat urteilen. Moor hat danach Selbstmordgedanken und überlegt sich zu erschießen. Aber er entschließt sich dann doch sein Elend zu erdulden und alles zu vollenenden.

Hermann kommt durch den Wald und bringt einem unbekannten Gefangenen im Burgverlies der Schlossruine Essen. Hierbei wird er von Karl von Moor beobachtet und gestellt. Hermann verrät ihm, dass der Gefangene seine eigener Vater ist. Karl befreit ihn und der Alte berichtet, er wäre bereits seit drei Monaten von seinem eigenen Sohn Franz eingesperrt worden. Karl will sich an seinem Bruder hierfür rächen und bittet Schweizer, er solle ihn fangen und lebend zu ihm bringen. Als Belohnung setzt er eine Summe von einer Million aus.

Viel Spaß mit den Zusammenfassungen wünschen wir von www.schul-wissen.de



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