Dantons Tod Zusammenfassung – 1. Akt



Das Drama „Dantons Tod„, das 1835 von Georg Büchner veröffentlicht wurde, spielt in Paris zur Zeit der Französischen Revolution. Im 1. Akt stehen sich drei Interessengruppen gegenüber. Die Gemässigten unter Danton wollen das Blutvergießen beenden. Für die Jakobiner unter Robespierre ist die Revolution noch nicht vollendet und sie wollen jetzt noch alle Lasterhaften und Tugendlosen auf das Schafott bringen. Dem einfachen Volk geht es um Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation, welche trotz Revolution noch katastrophal ist.

1. Akt, 1. Szene

Danton, seine Frau Julie und Herault-Sechelles sind in einem Spielcasino. Camille Desmoulins und Philippeau treten ein, sie berichten über weitere Hinrichtungen durch das Schafott. Sie wollen im Konvent erreichen, dass das Töten aufhört und die Republik anfängt.

1. Akt, 2. Szene

In einer Gasse schlägt der betrunkene Simon sein Weib und will sie erstechen, da sie die Tochter auf den Strich geschickt hat. Hinzukommende Bürger trennen die Beiden und fordern, dass alle Aristokraten und Gebildeten totgeschlagen werden. Einen jungen Menschen, der ein Schnupftuch benutzt, wollen sie aufhängen. Aufgrund einer geschickten Anwort lassen sie ihn dann doch laufen. Den eingetroffenen Robespierre fordern sie auf sie zum Jakobinerklub zu  begleitet, um ein Blutgericht über die Feinde der Revolution zu halten.

1. Akt, 3. Szene

Im Jakobinerklub berichten Bürger aus Lyon, dass dort die Revolutionsgegner immer noch über eine große Macht verfügen und bitten um Unterstützung. Robespierre ruft die Abgeordneten auf alle Royalisten und Feinde der Revolution durch den Tod zu bestrafen. Die Abgeordneten stimmen seinem Vorschlag begeistert zu.

1. Akt, 4. Szene

Lacroix wirft Legrendre in einer Pariser Gasse vor, er habe die Contrerevolution erst durch seine Büsten offiziell bekannt gemacht. Die vielen Hinrichtungen haben die Lage des Volkes nicht verbessert.

1. Akt, 5. Szene

Danton ist bei dem Freudenmädchen Marion und will Sex haben, doch sie erzählt ihm zuerst ihre Lebensgeschichte. Ihr erster Freund hat sich das Leben genommen, als er erfahren hat, dass sie sexsüchtig ist und weitere Männer hat. Auch ihre Mutter ist aus Gram darüber gestorben. Später treffen noch Lacroix und Paris ein und berichten über das Ergebnis der Jakobinersitzung. Um als Gemäßigte nicht die nächsten auf der Guillotine zu sein, müssen sie jetzt schnell etwas unternehmen. Danton verspricht am nächsten Morgen zu Robespierre zu gehen.

1. Akt, 6. Szene

Danton und Paris gehen zu Robespierre und versuchen ihn davon zu überzeugen, dass es keinen Grund mehr gibt weiter zu töten. Er jedoch erwidert, die Revolution sei noch nicht vollendet und es werde jetzt die Lasterhaften und Tugendlosen treffen. Nachdem sie gegangen sind kommt St. Just, der auch Mitglied im Wohlfahrtsausschusses ist, und reicht ihm eine Liste mit den nächsten Hinrichtungsopfern.

Viel Erfolg mit der Zusammenfassung des 1. Aktes von Dantons Tod wünscht das www.schul-wissen.de -Team.

 



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