Zitate in Charakterisierung richtig einbauen

Bei einer Charakterisierung ist es sinnvoll Zitate aus der Textvorlage zu verwenden, die die Aussagen belegen. Immer ist in Klammern hinter dem zitierten Satz oder Satzausschnitt die Seiten- und Zeilenzahl anzugeben. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten:


1. Zitat mit hinweisendem Begleitsatz


Wenn vor, hinter oder innerhalb dem Zitat ein hinweisender Begleitsatz steht, wird das Zitat wie eine wörtliche Rede gekennzeichnet.

zum Beispiel:

In der Erzählung “Die Judenbuche” berichtet die Schreiberin über Friedrich Mergel: “In seinem achtzehnten Jahr hatte Friedrich sich bereits einen bedeutenden Ruf in der jungen Dorfwelt gesichert” (S. 21, Z. 24-25).

“In seinem achtzehnten Jahr hatte Friedrich sich bereits einen bedeutenden Ruf in der jungen Dorfwelt gesichert” (S. 21, Z. 24-25), so berichtet die Schreiberin in der Erzählung “Die Judenbuche” über Friedrich Mergel.

” In seinem achtzehnten Jahr hatte Friedrich”, so berichtet die Schreiberin in der Erzählung, “sich bereits einen bedeutenden Ruf in der jungen Dorfwelt gesichert” (S. 21, Z, 24-25).

 

2. Eingebaute Zitate

Eine weitere Variante ist, der Einbau eines Zitates in den eigenen Satzbau. Hierbei entfällt der Doppelpunkt.

zum Beispiel:

Mit der Frage “Wem gehört dies?” (S. 32, Z. 22) zeigte der Gerichtsschreiber Friedrich die Tatwaffe.

Mit der Schilderung “Friedrich stolzierte umher wie ein Hahn” (S. 36, Z. 33) wird das Angabeverhalten von Friedrich anschaulich wiedergegeben.

Die Tanzrunde beendete Friedrich mit den Worten “Jetzt ist es gut!” (S. 37, Z. 20).

 

3. Änderungen bei den zitierten Textstellen

Falls der eigene Satzbau eine Änderung der zitierten Wörter erforderlich macht, sind die geänderten Wortendungen in eckige Klammern zu setzen.

Es gab “nur ein[en] Bursch[en] im Dorfe” (S. 35, Z. 32-33), der es wagte Friedrich die

Falls nur Teile einer zitierten Stelle angegeben werden, sind die Auslassungen durch drei Punkte in eckigen Klammern zu kennzeichnen.

“Ihr Lumpenpack [...] bis zum Betteln habt ihr es, gottlob, bald gebracht” (S. 25, Z. 27-29), mit diesen Worten beleidigte der Förster Brandis Friedrich.

Falls ein Textstelle nicht wörtlich übernommen wird, aber darauf Bezug genommen wird, wir dies mit “vgl. S. …, Z. …” dargestellt.

Johannes Niemand wird von der Erzählerin vom Aussehen mit einer dünen, langen Hopfenstange verglichen (vgl. S. 29, Z. 27).

Eine wörtliche Rede in einem Zitat wird durch halbe Anführungszeichen gekennzeichnet.

Nachdem Sie sich bei dem Gewitter in der Nacht verirrt hatten: “Da sagte der Kutscher: ‘Wenn wir nur nicht den Steinbrüchen zu nahe kommen!’” (S. 44, Z. 20-21).

 

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Eine Antwort zu “Zitate in Charakterisierung richtig einbauen”

  1. das isch gudt

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