Michael Kohlhaas – Interpretation Textstelle – Vergleich – Abitur



Im Folgenden findet ihr eine Beispielaufgabe mit Lösung für das schriftliche Abitur in Baden-Württemberg. Zunächst wird der Inhalt zusammengefasst, dann der Textauszug interpretiert und zum Schluss findet ein Vergleich zwischen dem Werk Michael Kohlhaas und Der Besuch der alten Dame statt. Dieser Aufsatz wurde in einer vierstündigen Klausur geschrieben. Eine Interpretation zum Werk der Besuch der alten Dame findet ihr auch auf unserer Seite.

Textauszug (Hamburger Lesehefte S. 20 Z. 33 – S. 21 Z. 43):

Diese Reise war aber von allen erfolglosen Schritten, die er in seiner Sache […]. Er stand selbst, sein Jüngstes auf dem Arm, bei der Gruft, und sah der Arbeit zu.

1. Fassen Sie das zum Verständnis des Textauszugs das Wesentliche aus der vorangegangenen Handlung zusammen.

2. Interpretieren Sie die Textstelle unter Einbeziehung der sprachlichen und erzählerischen Gestaltung.

3. Vergleichen Sie Claire Zachanassian und Michael Kohlhaas anhand zentraler Aspekte.

1. Die Novelle „Michael Kohlhaas“ von Heinrich von Kleist ist im Jahre 1810 erschienen. Dieses Werk handelt von einem Rosshändler namens Michael Kohlhaas, der seinem Gerechtigkeitsstreben zum Opfer fällt und aufgrund seines ambivalenten Charakters zum Mörder wird. Der vorgelegte Texauszug hat in der Novelle eine sehr große Bedeutung, da der Tod Lisbeths der Hauptauslöser für Kohlhaas Rachefeldzug ist.

Der Rosshändler Michael Kohlhaas will Pferde über der Grenze nach Sachsen verkaufen. An der Grenze bei der Tronkenburg werden ihm vom Junker Wenzel von Tronka zwei Rappen als Pfand beschlagnahmt, da dieser  angibt, dass ohne einen Erlaubnisschein kein Pferd über die Grenze zum Verkauf gebracht werden dürfte. In Dresden stellt sich später jedoch heraus, dass Kohlhaas keine Genehmigung benötigt hätte um in Sachsen Pferde zu verkaufen und ihm die zwei Rappen zu unrecht beschlagnahmt worden sind. Zurück auf der Tronkenburg erfährt Michael Kohlhaas, dass seine Pferde zur Feldarbeit missbraucht worden sind und sein Knecht Herse vertrieben worden ist. Er verlangt vom Junker seine Pferde wohlgenährt zurück. Als ihm dies verweigert wird, lässt er die Pferde zurück und reitet nach Hause. Dort befragt er seinen Knecht Herse und dieser versichert ihm, dass er sich auf der Tronkenburg anständig verhalten hat. Daraufhin versucht Kohlhaas in Dresden Klage gegen den Junker zu erheben. Diese wird allerdings, wie noch zwei weitere in Sachsen und Brandenburg, wegen Vetternwirtschaft abgelehnt. Daraufhin will er direkt bei seinem Landesherrn vorsprechen. Seine Frau Lisbeth unterbreitet ihm den Vorschlag, dass sie dem Kurfürsten direkt eine Bittschrift überreicht. In Begleitung des zuverlässigen Knechtes Sternbald reist sie an den Herrscherhof. Als sie sich dort mit der Bittschrift zum Landesherrn vordrängt, wird sie von einer übereifrigen Wache mit einer Lanze schwer verletzt. Der sie begleitende Knecht Sternbald bringt sie schwer verletzt nach Hause. Dort erwacht sie kurz vor ihrem Tode und zeigt ihrem Mann noch die Bibelstelle „vergib deinen Feinden“. Nach ihrem Tod wird sie begraben. Nachdem nun auch der Landesherr unter Androhung von Strafe Kohlhaas Gesuch abgelehnt hat, plant Kohlhaas seine Rache. Er verkauft alle Besitzungen in Brandenburg und Sachsen und setzt dem Junker einen Termin ihm die Pferde wohlgenährt wieder zu übergeben und seinem Knecht ein Schmerzensgeld auszuzahlen. Nachdem der Termin verstrichen ist, greift er mit seinen Knechten die Tronkenburg an.

2. Die Textstelle beginnt mit einer Vorausdeutung, indem erwähnt wird, dass diese Reise die „allerunglücklichste“ (S.20, Z.34) gewesen sei. Hierdurch wird beim Leser Spannung aufgebaut, da dieser erfahren möchte, was auf der Reise vorgefallen ist. Die Vorausdeutung zeigt auch, dass Kleist einen auktorialen Erzähler verwendet, der auch über zukünftige Ereignisse berichten kann. Daraufhin findet von seiten des Autors eine indirekte Charakterisierung des Knechtes Sternbald statt. Hier wird vor allem die Zuverlässigkeit von Sternbald herausgehoben, der mit großer Sorgfalt den Wagen führt (vgl. S. 20, Z. 34-37). Deshalb hat Kohlhaas vermutlich ihm den Auftrag gegeben, seine Frau zu begleiten und zu beschützen. Im Folgenden wird das Verhalten von Kohlhaas geschildert, der „bleich“ (S. 20, Z. 38) an den Wagen herantritt. Auffällig ist hier, dass wie auch an anderen Textstellen in der Novelle nur die äußere Mimik und das Aussehen von Kohlhaas beschrieben wird, man aber nur einen ungenügenden Einblick in die inneren Gefühlsregungen von ihm erhält. In dieser Situation wechselt der anfänglich auktorische in einen neutralen Erzähler. Die folgende Schilderung der Ereignisse wird hauptsächlich durch kurze, parataktische Sätze geprägt, die durch Strichpunkte abgetrennt sind. Dies beruht darauf, dass Gedankenfragmente des innerlich beunruhigten Knechtes geschildert werden. Man kann vermuten, dass der Knecht Angst hat, von Kohlhaas bestraft zu werden. Deshalb erzählt er, dass es der Wunsch von Kohlhaas Frau gewesen sei, dass er im Wirtshaus zurückbleiben soll. Hierdurch konnte er sie nicht beschützen. Die Verwundung der Frau wird jedoch in einem sehr langen Satz beschrieben (vgl. S. 21, Z. 2-6), der auch mehrere Hypotaxen enthält, wodurch Spannung erzeugt wird. Diese wird noch durch die Länge des Satzes gesteigert. Weiterhin hat dieser Satz große Bedeutung, da Sternbald hierin die Schuld der Verwundung  auf Kohlhaas Frau selbst schiebt, da sich diese „zu dreist“ (S. 21, Z.3) vorgedrängt hat. Des Weiteren entlastet er den beteiligten Wächter, der die Tat nicht absichtlich begannen hätte. In den folgenden Zeilen wird die Schwere der Verletzung verdeutlicht. Lisbeth ist mehrmals bewustlos gewesen und hat schwere innere Verletzungen erlitten (vgl. S. 21, Z. 6-9). Trotzdem hat sie sich entschieden, zu ihrem Mann nach Kohlhaasenbrück zurückzukehren. Dies zeigt, dass Lisbeth eine Kämpfernatur ist und ihren Mann unterstützen will und ihn sehr liebt. Hierdurch wird wiederum deutlich, dass die Rückreise Lisbeths ihre eigene Entscheidung gewesen ist, wodurch sich Sternbald der Schuld entzieht. Im Folgenden wird der Gesundheitszustand von Lisbeth sehr detailliert geschildert, allerdings wird wieder nur Kohlhaas Handlungen aber nicht sein innerer Gefühlszustand geschildert. Durch die Aussage, dass sie „noch einige Tage lebte“ (S. 21, Z. 18), findet durch den auktorialen Erzähler erneut eine Vorausdeutung statt. Am Sterbebett von Lisbeth liest ein Geistlicher aus der Bibel vor, da nimmt sie diesen die Bibel aus der Hand und sucht darin eine Stelle und deutet dann au den Vers: „Vergib deinen Feinden, tue wohl auch denen, die dich hassen“  (S. 21, Z. 31, 32). Es erscheint suspekt, dass Lisbeth in ihrem Zustand in der Lage ist, dem Geistlichen die Bibel aus der Hand zu nehmen und in dieser eine bestimmte Bibelstelle herauszusuchen. Erstmals werden danach in der Novelle die Gedanken von Kohlhaas geschildert: „so möge mir Gott nie vergeben, wie ich dem Junken vergebe“ (S. 21, Z. 33, 34). Diese Entscheidung, dass er den Wunsch seiner Frau nicht  erfüllen werde, ist sehr wichtig für die weiteren Verlauf der Handlung, weil Kohlhaas immer wieder behauptet, dass er seine Rachetaten nur für Lisbeth getan hätte. Seine Rache ist ihm wichtiger als die Erfüllung des Wunsches einer Sterbenden. Trotzdem erkennt man an den Gefühlsregungen von Kohlhaas, dass er seine Frau sehr geliebt hat. Seine Liebe wird auch durch die teuere Beerdigung „als für eine Fürstin“ (S. 21, Z. 38, 39) deutlich. Allerdings zeigt dies auch Kohlhaas Überheblichkeit und Stolz, da dieser sein gesamtes verfügbares Geld für die Beerdigung ausgibt. Sein Kind auf dem Arm schaut Kohlhaas den Arbeiten an der Gruft für Lisbeth zu. Bereits hierbei beginnt er vermutlich seinen Racheplan zu schmieden.

Wie in der Deutungshypthese dargestellt, kann man der Textstelle eine große Wichtigkeit zuschreiben, da der Tod von Lisbeth der Auslöser für seinen Rachfeldzug ist. Weiterhin kommt dem Textauszug eine große Bedeutung zu, weil sich Kohlhaas später bei seiner Rache immer wieder auf den Tod seiner Frau beruft. Zum Beispiel im Gespräch mit Martin Luther behauptet er, dass er seiner Rache wegen dem Tod seiner Frau: „es hat mich meine Frau gekostet“ (S. 35, Z. 42, 43), so grimmig nachgehen würde. Die Textanalyse hat jedoch ergeben, dass seine Frau wollte, er solle seinen Feinden vergeben. Wäre seine Frau durch den tragischen Unfall nicht umgekommen, wäre es wahrscheinlich nicht zu den vielen Straf- und Gewalttaten gekommen.

3. Im Folgendem werde ich Claire Zachanassian und Michael Kohlhaas anhand von zentralen Aspekten vergleichen. Zunächst möchte ich die Charakterzüge der beiden Prodagonisten vergleichen.

Michael Kohlhaas wird als Familienmensch beschrieben, der großen Wert auf die christliche Erziehung seiner Kinder legt. Weiterhin führt er eine glückliche Ehe mit seiner Frau Lisbeth. Claire Zachanassian jedoch ist nach ihrer unglücklichen Beziehung zu Alfred Ill nicht mehr in der Lage eine enge Beziehung einzugehen. Mehrere derartige Versuche sind bereits gescheitert. Die Tatsache, dass sie keinen großen Wert auf ein geregeltes Familienleben legt, zeigt sich auch dadurch, weil sie in Güllen von mehreren Ehemännern begleitet wird, welche durch Nummern entpersonalisiert sind. Beiden Hauptpersonen ist jedoch gemeinsam, dass sie am Anfang in der Bevölkerung ein gutes Ansehen erlangt haben. Michael Kohlhaas, zum Beispiel, gilt als Musterbürger, der für seine Treue, Wohltätigkeit und Rechtschaffenheit bekannt und bei  allen Mitbürgern beliebt und geachtet ist. Auch Claire Zachanassian ist zu Beginn des Dramas bei der Bevölkerung beliebt und geachtet, da die Bürger hoffen, dass sie sie von den drückenden Schulden befreit. So wird auch die Begrüßung von Frau Zachanassian von der Bevölkerung herzlich vorbereitet. Allerdings gerät das Bild der beiden Protagonisten schnell ins Wanken. Die Bevölkerung in „Michael Kohlhaas“ steht nach den Gewaltakten nicht mehr hinter Kohlhaas, da sie den Streitgrund als  nichtig erachten. Auch Claire verliert durch ihr unmoralisches Angebot (Ill gegen eine hohe Belohnung zu töten) schnell an Ansehen. Weiterhin beschreiben sich die Hauptpersonen selbst beziehungsweise werden beschrieben, als übernatürliche, fast göttliche Wesen. Frau Zachanassian wird mit einer Parze oder Medea verglichen, wodurch ihr göttliche Fähigkeiten zugeschrieben werden. Kohlhaas sieht sich selbst als Statthalters des Erzengels Michael und nimmt dadurch auch eine übermenschliche Position ein. Dies wird noch dadurch untermauert, dass er häufig mit einem Cherubinschwert auftritt. Allerdings ist Kohlhaas im Vergleich zu Cläire, die als eine unsterbliche Person zwischen Mensch und Maschine beschrieben wird, sterblich und er muss sich am Ende der Novelle dem Todesurteil fügen. Weiterhin kann man Claire und Kohlhaas als diktatorische Anführer betrachten, dessen Befehle und Wünsche stets ausgeführt werden. Claire beeinflusst nämlich durch ihr unmoralisches Angebot das Verhalten der Güllener und bringt jene dazu, Ill zu töten. Kohlhaas als Herrführer zieht viele Menschen in seinen Bann und diese folgen blind seinen Weisungen und Befehlen.

Interessant ist auch im Hinblick auf Claire und Kohlhaas der Aspekt der Gerechtigkeit. Beide verstehen unter Gerechtigkeit die Rache und Vergeltung, wegen den an ihnen verübten Taten. Allerdings hat Kohlhaas bis zur abschließenden Entscheidung durch den Landesherrn immer an die Gerechtigkeit durch die Gerichte, Kirche und den Landesherrn geglaubt. Dies sieht man darin, dass er zuerst mehrfach auf dem Rechtsweg versucht hat, sein Recht zu erhalten. Ferner führt auch das Gespräch mit Martin Luther dazu, vorübergehend wieder an die Gerechtigkeit auf dem juristischen Weg zu glauben und seinen Rachfeldzug einzustellen. Claire Zachanassian ist jedoch bei Beginn des Dramas bereits überzeugt, sie könne auf legalem Wege keine Gerechtigkeit für das ihr angetane Unrecht erlangen. Die eingesetzten Mittel, die beide Protagonisten benutzen, um ihr Ziel zu erreichen, sind unterschiedlich. Claire ist der Meinung, dass Gerechtigkeit käuflich wäre. Im Gegensatz dazu setzt Kohlhaas, um sein Recht zu erhalten, Gewalt ein. Hierdurch macht sich Kohlhaas schuldig, da viele unschuldige Menschen getötet werden, es zu großen Verwüstungen kommt, die Räuberbande die Leute ausraubt und Frauen schändet. Claire macht sich nur moralisch schuldig, da sie Ill nicht umbringt und nur ein unmoralisches Angebot für seinen Tod unterbreitet. Kohlhaas selbst rechtfertigt sein Handeln dadurch, dass ihm das positive Recht verwehrt wird und er sich daher im Naturzustand sieht, weshalb ihm erlaubt sei im Sinne der Gemeinschaft die Weltordnung wieder herzustellen. Claire begründet ihre Anstiftung aufgrund des alttestamentarischen Rachegebots, wodurch es ihr erlaubt sei, sich an Ill zu rächen.

Abschließend kann man aufgrund des Vergleiches sagen, dass beide Charaktere viele gemeinsame Eigenschaften haben und ihr größtes Ziel, Gerechtigkeit zu erlangen, übereinstimmt. Beide Hauptfiguren wurden beim Erlangen ihrer Gerechtigkeit selbst zu Tätern. Die Gerechtigkeit haben wohl beide erhalten, wobei jedoch Kohlhaas dies mit dem Tode bezahlt hat.

Viel Spaß mit der Interpetation und dem Vergleich von Michael Kohlhaas und der Besuch der alten Dame wünschen Schul-Wissen.de



19 Kommentare

  • Strupp, Hans-Klaus

    Ich erlaube mir, ein wenig enttäuscht zu sein ,in der Interpretation kei psychologisches Phänomen beschrieben zu finden.Mit Sicherheit existiert ja als Agens in Michael Kohlhaas ein solches, das aber , wenn überhaupt, nur indirekt beschrieben wird, nämlich durch die Aktionen, zu denen es Kohlhaas und auch die anderen Personen antreibt, die hier handelnd tätig sind.Wen man Von diesem Mangel absieht, ist die Interpretation schon sehr gut und in sich schlüssig.

  • bw hd hölderlin jo

    ich finds extremst schleimig mit nem zitat anzufangen. wo führt das nur hin?
    also mein basissatz:
    sag ich euch net sonst nehmt ihr den alle 😛

  • admin

    Hallo Anna,

    dies ist kein Musteraufsatz, sondern dieser Aufsatz wurde in einer Klausur so geschrieben und wird nicht mehr überarbeitet, weil dies nach der der Klausur auch nicht mehr möglich ist.

    Gruß
    Administrator

  • Anna

    eigentlich ganz gut, aber da lässt sich noch ein wenig dran arbeiten 😉 beispielsweise würde ich die dritte aufgabe nicht mit dem satz „ich vergleiche jetzt“ oder „ich möchte beschreiben“ hört sich einfach nicht soo gut an. Auch der Basissatz müsste noch einmal überarbeitet werden. Mit einem Zitat anzufangen wäre auch eine gute Option

  • Zohra

    wow, echt eine super Arbeit hat mir sehr geholfen.
    finde jedoch den Basissatz auch nicht ausreichend. Ich habe folgendes geschrieben:

    Die Novelle „Michael Kohlhaas“ von Heinrich von Kleist, welches 1810 erschien, handelt von dem Pferdehändler Michael Kohlhaas, der Opfer eines Betrugs wird und sich anschließend grausam rächt. Zudem beschreibt die Novelle die Problematik des absolutistischen Herrschaftssystem im 16. Jahrhundert.

  • fabian

    für alle die, die reclam ausgabe besitzen!

    !! Seitenzahl Hamburger Verlag * 1,33 = Raclam Verlag !!

    ps. s26 z.6 fürs reclam!

  • Pingback: Der Prozess Interpretation – Kapitel 1 – Vergleich Kohlhaas und Alfred Ill

  • Yannik

    Nicht schlecht ich wäre bloß vorsichtig damit Claire als göttliches Wesen zu bezeichnen da Ausdrücke wie Medea und Parze meines Erachtens nach eher eine „verteufelung“ darstellen, in dieser Zeit zumindest. Man ist schließlich Humanistisch und Aufgeklärt ^^.

  • Besser wäre: Dieses Werk handelt vom Konflikt eines Individuums mit einem korrupten und von Vetternwirtschaft geprägten Obrigkeitsstaat.
    +1

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