Bernd Wilhelm Heinrich von Kleist – Werke



Bernd Wilhelm Heinrich von Kleist ist am 18. Oktober 1777 in Frankfurt an der Oder, als Sohn des preußischen Majors Joachim Friedrich von Kleist (1728-1788) und seiner zweiten Frau Juliane Ulrike von Kleist, geb. von Pannwitz (1746-1793) geboren. Er ist der bedeutendste Dramatiker und Novellenschreiber zwischen der Klassik (Goethe u. Schiller) und der Romantik (Heine, Eichendorf, Hölderlin). Zu Beginn beseelt von dem Geist der Aufklärung (Rousseau und Kant) später ein Verfechter der Freiheit von Napoleon. Immer auf der Suche nach dem richtigen Weg (z.B. der Plan auf dem Land als Bauer zu leben). Mit seinen Werken war er oft unzufrieden, so hat er das Manuskript zu Guiskard vernichtet. Aufgrund seiner psychischen Erkrankung hatte er diverse Lebenskrisen, war labil und sprunghaft  und hat immer wieder neu begonnen. Zu seinen Lebzeiten waren seine Stücke nicht sehr erfolgreich bzw. viele wurden erst nach seinem Tode aufgeführt. Literarische Anerkennung erhielt er nur in seiner Zeit in Dresden. In einer privaten, finanziellen und politischen Aussichtslosigkeit hat er am 20. November 1811 seinem Leben am Kleinen Wannsee durch eine Kugel ein Ende gesetzt.

Das Leben von Kleist war ein ständiges Streben nach beruflicher Vollkommenheit und privatem Glück. Dies hat er jedoch nie erreicht, was auch aus seinen Werken zu erkennen ist. Literarisch lässt sich Kleist, weder als Klassiker noch als Romatiker und Aufklärer einordnen. Er schrieb sowohl dramatische, wie auch erzählerische und lyrische Werke. Seine Wirkung auf seine Zeitgenossen und spätere Generationen war unterschiedlich. Es gelang ihm zu seiner Zeit nicht einflussreiche Gönner, aus Adel, Militär oder Staatsverwaltung, zu finden. Später wurden einige seiner Werke von nationalen Kreisen zur politischer Propaganda genutzt (Filme im 3. Reich).

Auch heute noch sind „Der zerbrochene Krug“, „Das Erdbeben von Chili“ und „Michael Kohlhaas“ Pflichtlektüre von jedem Gymnasiasten.

Weitere Informationen zu Heinrich von Kleist findet ihr unter den untenstehenden Links.



3 Kommentare

  • Die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft verleiht jahrlich den Kleist-Preis und erhalt das Andenken an ihn aufrecht.

  • Die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft verleiht jahrlich den Kleist-Preis und erhalt das Andenken an ihn aufrecht.

  • Sinne des Deutschen Kaiserreichs wandten sich um die Jahrhundertwende auch die jungen Autoren der literarischen Moderne programmatisch dem Werk Kleists zu. Angesichts seiner weitgehenden Entfremdung von den Vertretern der Weimarer Klassik bot Kleist sich mustergultig als Vorbild fur die Ablosung einer neuen Schriftstellergeneration von Goethes ubermachtiger Erscheinung an. „Daraus resultierte, da?

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